Tinnitus-Help-Society
Academy of Art-Therapy
Dr. Hans Greuel
Ardennes - Belgium

Studio für Kunsttherapie

In unserem Ton- und Filmstudio in den Belgischen Ardennen werden Musik- bzw. Klangtherapiestücke komponiert und gemastert und Therapievideos hergestellt, die vorwiegend im Rahmen der Biomentalen Therapie in der Tagesklinik Dr. Greuel in Düsseldorf eingesetzt werden.

Musik- und Klangtherapie

"Die Rezeptive Musiktherapie ist eine künstlerische Therapieform. Sie steht in enger Verbindung mit den Fächern Medizin, Psychotherapie und Psychologie. Musiktherapie wird als nonverbales therapeutisches Verfahren unter Zuhilfenahme des Mediums Musik verstanden. Dem Patienten wird vom Therapeuten ausgesuchte und auf den Patienten abgestimmte Musik vorgespielt. Musiktherapie wird mit dem Ziel angewandt, seelische, körperliche und geistige Gesundheit wiederherzustellen, zu erhalten und zu fördern. Als praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin steht die Musiktherapie in enger Verbindung zur Psychotherapieforschung. Musiktherapie basierte früher meist auf übernommenen Ansätzen aus Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, systemischer Therapie, Gestalttherapie und anderen. Gegenwärtig entstehen aber stärker musiktherapiespezifische und evidenzbasierte Interventionsmethoden, die entsprechend emprisch-wissenschaftlich fundiert sind. Es können (Stand 2005) international etwa 3000 wissenschaftliche Studien gezählt werden, die einigermaßen den aktuellen Kriterien der Therapieforschung genügen und die Wirksamkeit der Musiktherapie belegen. Diese wurden von unterschiedlichen Autoren in verschiedenen Reviews und Metaanalysen zusammengefasst. Unterschieden werden bezogen auf den Oberbegriff Musiktherapie: Musikpsychotherapie und Musikmedizin (nach Anwendungsfeld) sowie aktive und rezeptive Musiktherapie (nach Anwendungsart)." (Wikipedia)

Ein wesentlicher Bestandteil der Biomentalen Therapie ist eine in mehr als 20 Jahren klinisch erprobte Rezeptur von akustischen Sinnesreizen, die bei jedem Menschen diejenigen vegetativen Reflexe auslösen, die für eine Genesung erfoderlich sind. Diese Sinnesreize sind in eigens für diesen Zweck komponierten Klängen und Musikstücken enthalten, die zum Teil aus Naturgeräuschen und zum Teil synthetisch hergestellt werden.

Musik- und Klangtherapie, hier ein Bestandteil der Biomentalen Therapie, ist für die Behandlung von Hörsturz- Tinnitus- und Morbus Menière-Patienten eine neues Therapieverfahren, bei dem das konzentrierte Zuhören störende Tinnitus-Geräusche maskiert und körpereigene Reaktionen aktiviert, die mit ihrer aktiven Übung verteift werden. Dabei geht es um die durch die Maskierung der Ohrgeräusche ungestörte konzentrierte Wahrnehmung der eigenen vegetativen Reaktionen auf Musik und Klänge. Diese vegetativen Reaktionen, "Heilreflexe" genannt, werden später über das Erinnerungsbild in aktiven Übungen wiederbelebt und durch ständiges Wiederholen konditioniert.
Die Biomentale Musik- und Klangtherapie "beruhigt" jenes Zentrum im Gehirn, das in Kampf- und Fluchtsituationen Bereitstellungs- und Abwehrreaktionen veranlasst: der sogenannte Hypothalamus. Bei unseren Patienten wurde dieses Gebiet durch den sog. Cortex (nucleus amygdala) in Alarmbereitschaft versetzt. Die daraus resultierenden vegetativen Störungen bestehen aus Verkrampfungen der Blutgefäße, Erhöhung der Blutviskosität, verstärkter Thrombenbildung, Anspannung der Nacken- und Kiefermuskulatur und Schwellung der Nasennebenhöhlenschleimhäute. Die für diese Reaktionen verantwortlichen Systeme sind das Autonome Nervensystem mit seinen adrenergen Fasern und das Endokrine System mit seinen Hormonen wie z.B. Cortisol, Adrenalin, Vasopressin und Prolaktin.
Die Musik- und Klangtherapie basiert auf Ergebnissen der Hirnforschung, die eine deutliche Aktivierung der hypothalamischen Strukturen durch die alleinige Wahrnehmung von Musik und Klängen gezeigt haben. Durch die Wahrnehmung heilsam wirkender Musik und Klänge werden die höheren hypothalamischen Hirngebiete aktiviert. Sie wirken dann über das autonome Nervensystem und das endokrine System mit Impulsen zum Öffnen der Blutgefäße, zur Erniedrigung der Blutviskosität, Verringerung der Thrombenbildung, Entspannung der Nacken- und Kiefermuskulatur und zum Abschwellen der Nasennebenhöhlenschleimhäute.
Durch die anschließende wiederholte Ausführung dieser Impulse im Rahmen der Videotherapie und der Heilhypnose werden die neu aktivierten hypothalamischen Programme aktiviert und durch die Rückmeldung aus dem Körper gestärkt und verfestigt. Ein Beispiel

Videotherapie

Ein ebenso wesentlicher Bestandteil der Biomentalen Therapie ist eine in mehr als 20 Jahren klinisch erprobte Rezeptur von akustischen und optischen Sinnesreizen, die ebenso bei jedem Menschen diejenigen vegetativen Reflexe auslösen, die für eine Genesung erfoderlich sind. Diese Sinnesreize werden in eigens für diesen Zweck erstellte Filme vermittelt.

Die Videotherapie, hier ein Bestandteil der Biomentalen Therapie, ist als künstlerische Therapieform für die Behandlung von Hörsturz- Tinnitus- und Morbus Menière-Patienten eine neues Therapieverfahren, bei dem die konzentrierte Beobachtung von körpereigenen Reaktionen mit ihrer aktiven Übung abgewechselt wird. Dabei geht es um die konzentrierte Wahrnehmung der eigenen vegetativen Reaktionen auf ausgesuchte Bilder, Farben, Klänge und Worte in Videoanimationen. Diese vegetativen Reaktionen, "Heilreflexe" genannt, werden später über das Erinnerungsbild in aktiven Übungen wiederbelebt und durch ständiges Wiederholen konditioniert.
Die Biomentale Videotherapie "beruhigt" jenes Zentrum im Gehirn, das in Kampf- und Fluchtsituationen Bereitstellungs- und Abwehrreaktionen veranlasst: der sogenannte Hypothalamus. Bei unseren Patienten wurde dieses Gebiet durch den sog. Cortex (nucleus amygdala) in Alarmbereitschaft versetzt. Die daraus resultierenden vegetativen Störungen bestehen aus Verkrampfungen der Blutgefäße, Erhöhung der Blutviskosität, verstärkter Thrombenbildung, Anspannung der Nacken- und Kiefermuskulatur und Schwellung der Nasennebenhöhlenschleimhäute. Die für diese Reaktionen verantwortlichen Systeme sind das Autonome Nervensystem mit seinen adrenergen Fasern und das Endokrine System mit seinen Hormonen wie z.B. Cortisol, Adrenalin, Vasopressin und Prolaktin.
Die Videotherapie basiert auf Ergebnissen der Hirnforschung, die eine deutliche Aktivierung der hypothalamischen Strukturen durch die alleinige Wahrnehmung von Stimmungen, Situationen, Worten, Bildern und Klängen gezeigt haben. Durch die Wahrnehmung heilsam wirkender Bilder, Farben, Klänge und Worte werden die höheren hypothalamischen Hirngebiete aktiviert. Sie wirken dann über das autonome Nervensystem und das endokrine System mit Impulsen zum Öffnen der Blutgefäße, zur Erniedrigung der Blutviskosität, Verringerung der Thrombenbildung, Entspannung der Nacken- und Kiefermuskulatur und zum Abschwellen der Nasennebenhöhlenschleimhäute.
Durch die anschließende wiederholte Ausführung dieser Impulse im Rahmen der Musik- und Klangtherapie und der Heilhypnose werden die neu aktivierten hypothalamischen Programme aktiviert und durch die Rückmeldung aus dem Körper gestärkt und verfestigt.